Jeans, Schuhe, T-Shirts, Teddybären – kein natürlicher Anblick in einer Wüste. Und doch finden sich in der Atacama Wüste in Chile bergeweise Altkleider auch aus Deutschland. Wie kommen sie dahin? Was macht das mit den Menschen, in deren Nachbarschaft sich Müllhalden türmen?
»Mar, desierto, ropa, petróleo« zeichnet den Weg unserer Altkleider nach. Der Film skizziert das systemische Versagen der Kleiderindustrie, zeigt auf, wie die Menschen vor Ort darunter leiden aber auch profitieren, und stellt Fragen über Wertigkeit und Wertschätzung.
In zahlreichen Artikeln zu dem Thema kamen die betroffenen Menschen und Expert*innen vor Ort immer nur kurz zu Wort. Uns hat interessiert, was sie zu sagen haben, wenn man ihnen Zeit und Raum gibt, ihre Geschichten ausführlich zu erzählen.
Der Film wurde im Rahmen der Jahresausstellung 2026 der Hochschule Wismar mit dem DIA-Preis Kommunikationsdesign und Medien als beste Arbeit des Studiengangs ausgezeichnet.
Der Film hat seine Premiere noch vor sich.
Jahr:
2026
Länge:
52 min
Genre:
Dokumentation
Regie, Prod., Kamera, Ton, Montage:
Jakob Fuß
Regie, Produktion:
Helen Tamira Grübel
Screenshots






